Archive for the ‘ Antifa-News ’ Category

9.Dezember Mahnwache für die Freiheit von Mumia Abu-Jamal

9. Dezember (30. Jahrestag der Festnahme Mumias) um 16 Uhr
Generali-Center (Ecke Mariahilferstraße/Neubaugasse)

Mumia Abu-Jamal ist der wohl bekannteste politische Häftling in den USA und ist zu einem weltweiten Symbol im Kampf gegen die rassistische US-Justiz und die Todesstrafe geworden.

Seit über 28 Jahren sitzt Mumia nun im Todestrakt: verurteilt in einem rassistischen Gerichtsprozess, für einen Mord, den er nachweislich nicht begangen hat. Und obwohl die Beweislast für seine Unschuld erdrückend ist, setzt die Staatsanwaltschaft Pennsylvanias alles daran, Mumia hinzurichten.

Bis heute gehört Mumia trotz Isolationshaft zu den zigtausendfach gelesenen US-Autoren und hat nichts von seiner bestechend genauen und radikalen Kritikfähigkeit an den bestehenden Verhältnissen eingebüßt.

Im Kampf um seine Freiheit geht es nie nur um Mumia selbst. Er ist mit seinem unermüdlichen Einsatz für die über 3000 anderen im Todestrakt das Gesicht des Kampfes gegen die Todesstrafe in den USA geworden. Für Mumia einzutreten heißt immer auch, dagegen zu kämpfen, dass ein Staat sich das Recht herausnimmt, die eigenen Bürger zu töten.

Wie ein afroamerikanischer Aktivist es ausdrückte: „Wenn wir Mumia befreien, dann haben wir wirklich Berge versetzt – lasst uns das tun!“

Für die Freiheit und das Leben von Mumia Abu-Jamal! Jetzt!

Veranstaltet vom Wiener Komitee „Freiheit für Mumia Abu-Jamal“

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FIGHT BACK! Antifa Gestern – Heute – Morgen – 03.12. – EKH

FIGHT BACK!

ANTIFA GESTERN-HEUTE-MORGEN

Vorträge und Konzert mit DERBST ONE

3. dezember – ab 14 uhr:

DISKUSSIONEN WORKSHOPS SEMINARE:

– 12. Februar 1934 & seine Bedeutung für heute

– Kinder & Jugendliche in Gefängnissen in der Türkei

– Faschismus im Alltag: Medien & Erkennungszeichen der Nazis

– Antifa-Arbeit

– Zeitzeugenbericht

– u.v.m.

ANTIFA-KONZERT: DERBST ONE

3. DEZEMBER – 20 UHR 10., WIELANDG. 2-4 (EKH)

freie spende ab 2,-

Schulter an Schulter gegen Faschismus am Sonntag, 30.10. um 13:00

Liebe GenossInnen!

In den letzten Tagen sehen wir uns in einer Situation der verschärften Angriffe der türkischen Faschisten an den Volksmassen gegenüber. Sowohl in zahlreichen europäischen Städten(Duisburg, Basel, Amsterdam usw. usw.) als auch in vielen Städten Türkei-Nord Kurdistans(Istanbul, Izmir, Elazig usw. usw.) wurden Angriffe von türkischen Faschisten und Nationalisten an revolutionärdemokratischen Kräften, an AlevitInnen, an SozialistInnen und KommunistInnen und an der kurdischen Bevölkerung durchgeführt.

Es ist die Selbe verrottete Ansicht, die statt den Erdbebenopfern in VAN zu helfen, ihnen türkische Nationalflaggen und Steine als “Hilfspakete“ zukommen ließ. Wir wissen, dass der Faschismus nur die hässlichste und blutrünstigste Fratze der bürgerlichen Gesellschaft ist, und dass hinter dem Faschismus nichts weniger als das Kapital steckt. Und genau aus diesem Grund sollte der Kampf um Befreiung auch als ein Internationaler verstanden werden.

Sowie in vielen europäischen und türkisch-kurdischen Städten, planen die türkischen Faschisten und Nationalisten in Wien eine Demonstration am Sonntag den 30. Oktober 2011 um 15:00 Uhr. Und genauso wie es im Anschluss, bei zahlreichen vorangegangener Demonstrationen der Fall war, wird es auch in Wien mit größter Wahrscheinlichkeit zu Übergriffen kommen. Dies haben wir nicht zuletzt den zahlreichen Droh-Mails der Faschisten, in welchen sie mit Angriffen auf das FEYKOM-Lokal drohen, entnommen. Daher ist es unsere Pflicht als klassenbewusste AntifaschistInnen diesen Angriffen der Faschisten(im konkreten der türkischen) Einhalt zu gebieten.

Um die internationale Solidarität in die Tat umzusetzen und unsere Posten an der antifaschistischen Verteidigungsline einzunehmen rufen wir euch auf mit uns gemeinsam Schulter an Schulter diese Solidarität am 30. Oktober 2011 um 13:00 Uhr vor dem FEYKOM-Lokal (Jurekgasse 26, 1150 Wien) Praxis werden zu lassen. Wir werden nicht zulassen, dass Faschisten revolutionär-demokratische Kräfte und KurdInnen angreifen. In diesem Sinne auf die Barrikaden und auf zum Antifaschistischen Widerstand!

Rebellion ist gerechtfertigt und Widerstand ist Pflicht!

Korrektur und Selbstkritik Aufruf 9.11.

Wir möchten im Zuge unseres Aufrufes vom 9. November eine Korrektur und Selbstkritik der Formulierung “jüdisch-gläubig” vornehmen.

Die Formulierung “jüdisch-gläubig” ist unrichtig und ungenau. Der Begriff “jüdisch” umfasst weit mehr als nur die Glaubenskomponente. Er steht auch für eine Kultur, was die explizite Formulierung “jüdisch-gläubig” nicht einschließt.

Es wurden auch Jüdinnen und Juden verfolgt, die sich selber vielleicht gar nicht als gläubig betrachteten, sich jedoch selber als Juden bezeichneten.

Selbstverständlich müssen wir auch die Verfolgten um Kranke, Homosexuelle und Angehörige anderer sexueller Orientierungen ergänzen!

Wir entschuldigen uns, falls wir durch diese Unbedachtheit Menschen verletzt oder ungewollt ausgegrenzt haben!

Rote Antifa Wien

Nie Wieder! Antifa – Fackelzug am 9. November zur Reichspogromnacht

Am 9. November 1938 wurde von den faschistischen Machthabern Hitlerdeutschlands – zu welchem seit dem 12. März 1938 auch Österreich gehörte – ein Boykott gegen die jüdische Bevölkerung organisiert.

In der darauffolgenden Nacht brannten hunderte Lokale, Geschäfte und Synagogen – auch in Wien. Die jüdische Bevölkerung war jedoch nicht der einzige Feind der Faschisten. Bereits seit Anfang 1933 wurden tausende KommunistInnen, GewetrkschafterInnen, LGBTTQ, SozialdemokratInnen, Kranken, Behinderten sowie Sinti und Roma gejagt, geschlagen und in Gefängnisse und Konzentrationslager gesperrt. Der 9. November 1938 war ein erneuter antisemitischer Höhepunkt, dem mehrere hundert Menschen zum Opfer fielen.
Und auch heute hetzen PolitikerInnen verschiedener bürgerlicher Parteien in Österreich wieder gegen andere Religionen, MigrantInnen und Linke und machen sich
so zu geistigen Brandstiftern. Denn die faschistischen Straftaten steigen jedes Jahr, 2010 um 28% auf bereits 580! Diesem Trend gilt es organisierten antifaschistischen Widerstand entgegenzusetzen! Kommt deshalb alle zur

Antifa-Demo

9. November – 17:00

10., Reumannplatz

Fotos von der Aktion beim FPÖ-Fest in Favoriten

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Gründungserklärung der Roten Antifa Wien

Gründungserklärung

Die Rote Antifa Wien ist ein Bündnis verschiedener Organisationen und Einzelpersonen,
die sich für den Kampf gegen Faschismus zusammengeschlossen haben. Warum ein
Bündnis? Wer allein kämpft, den werden die Systemerhalter und Systemschützer bald
vernichten. Ein geeinter, solidarischer, zielgerichteter Kampf jedoch wird die Bewegung
stärken und uns unserem Ziel einer sozialistischen Welt sehr viel näher bringen.
Unsere Aufgabe ist der Kampf gegen Faschismus und Rassismus.

Gegen Faschismus zu kämpfen heißt, aufzuzeigen, dass dieser nicht lediglich ein
Bestandteil der Vergangenheit ist, sondern uns tagtäglich begegnet. Der Kampf muss jedoch
darüber hinaus gehen und die Sache an der Wurzel packen:

Ein Teil unserer Arbeit ist es, zu enthüllen, wie Faschismus entsteht und das seine
Existenzgrundlage der Kapitalismus ist. Der Faschismus selbst ist eine besondere Form der
Unterdrückung von ArbeiterInnenklasse und Volksmassen durch das Finanzkapital, also die
Verschmelzung von Bankkapital und Industriekapital und deshalb müssen jene, die sich als
AntifaschistInnen verstehen, auch für die Beseitigung des Kapitalismus eintreten und nicht
beim Kampf gegen Fascho-Banden und -Verbindungen stehenbleiben. Auf der
gemeinsamen Basis des Marxismus kämpfen wir daher für die einzige Alternative zum
bestehenden System: für den Sozialismus! Denn nur der Sozialismus bietet die Basis für
eine Welt, in der die Menschen ohne Unterdrückung und Ausbeutung leben können und in
der Faschismus, Rassismus, Sexismus usw. keine Früchte tragen können und keine
Existenzmöglichkeit haben – wobei der Kampf gegen diese Erscheinungen in verschärfter
Form weitergeführt werden muss, und diese nicht automatisch verschwinden. Deshalb
versteht es sich für uns von selbst, dass wir den Kampf gegen all diese Formen von
Unterdrückung und Diskriminerung als grundlegenden Bestandteil unserer politischen
Arbeit sehen.

Die Rote Antifa Wien hat sich zur Aufgabe gesetzt, auf Faschisierung, Militarismus und
Staatsrassismus aufmerksam zu machen und für den Kampf gegen sie zu mobilisieren.
Ganz besonders wichtig ist es auch, aufzuzeigen, dass Antideutschtum, Antinationalismus und
Solidarität (!) mit den USA, einer führenden imperialistischen Macht, nicht mit
antifaschistischem Kampf zu vereinen bzw. in irgendeiner Weise akzeptabel ist. Was
zeitweilige Kampfbündnisse in konkreten Situationen wie z.B. die Alliierte Koalition gegen
das Hitler-Regime, nicht ausschließt.

Unsere Ziele werden wir im Zuge von Veranstaltungen, Demonstrationen, Schulungen und
im praktischen Kampf auf der Straße der Öffentlichkeit zugänglich machen und umsetzen.

Auf zum vereinten Kampf gegen Faschismus, Kapitalismus und alle Formen und
Instrumente der Herrschaft des Kapitals!

Es lebe die Rote Antifa Wien!

No war but class war!

Alerta, Alerta, Antifascista!

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