Mitreden bei der Namenssuche!

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Demoaufruf verbreiten!

Hier findet ihr das Demomaterial zum Runterladen und Selberausdrucken!

Verteilt es in Schule, Betrieb, Uni und in euren Bezirken!

Schickt uns ein kurzes Mail, wo ihr verteilt habt und falls ihr Unterstützung braucht!

Eure Rote Antifa Wien

PDFs:

Nie Wieder Demo plakat DE

Nie Wieder Demo a5 flyer x 2 DE

Nie Wieder Demo a5 flyer x 2 zweisprachig (TR und DE)

Nie Wieder Demo a5 flyer x 2 TR

Nie Wieder Demo plakat TR

Nie Wieder Demo a5 flyer x 2 zweisprachig SR CRO

Nie Wieder Demo plakat SR

Nie Wieder Demo plakat CRO


JPGs:

Nie Wieder! Antifa – Fackelzug am 9. November zur Reichspogromnacht

Am 9. November 1938 wurde von den faschistischen Machthabern Hitlerdeutschlands – zu welchem seit dem 12. März 1938 auch Österreich gehörte – ein Boykott gegen die jüdische Bevölkerung organisiert.

In der darauffolgenden Nacht brannten hunderte Lokale, Geschäfte und Synagogen – auch in Wien. Die jüdische Bevölkerung war jedoch nicht der einzige Feind der Faschisten. Bereits seit Anfang 1933 wurden tausende KommunistInnen, GewetrkschafterInnen, LGBTTQ, SozialdemokratInnen, Kranken, Behinderten sowie Sinti und Roma gejagt, geschlagen und in Gefängnisse und Konzentrationslager gesperrt. Der 9. November 1938 war ein erneuter antisemitischer Höhepunkt, dem mehrere hundert Menschen zum Opfer fielen.
Und auch heute hetzen PolitikerInnen verschiedener bürgerlicher Parteien in Österreich wieder gegen andere Religionen, MigrantInnen und Linke und machen sich
so zu geistigen Brandstiftern. Denn die faschistischen Straftaten steigen jedes Jahr, 2010 um 28% auf bereits 580! Diesem Trend gilt es organisierten antifaschistischen Widerstand entgegenzusetzen! Kommt deshalb alle zur

Antifa-Demo

9. November – 17:00

10., Reumannplatz

Fotos von der Aktion beim FPÖ-Fest in Favoriten

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Aufruf zur Aktion gegen den FPÖ-Fest in Favoriten

Am 1. Oktober feiert sich die FPÖ wieder einmal in Favoriten, um dort bürgerliche, rassistische und faschistische Propaganda zu verbreiten.

Mit bewussten Lügen und leeren Versprechungen gibt sie vor, sich für die Interessen der ArbeiterInnen einzusetzen, schürt damit jedoch weiter die Feindlichkeit unter Nationalitäten, Geschlechtern, Herkünften, Kulturen, Rassismus und die Spaltung der ArbeiterInnenklasse!

Die FPÖ versucht sich als Vertreter von ArbeiterInnen (“des kleinen Mannes”) darzustellen. Wir wissen jedoch: dass die FPÖ, genauso wie alle anderen bürgerlichen Parteien, wie SPÖ, KPÖ, ÖVP und die Grünen… Teil der herrschenden Klasse ist und somit den Interessen der Kapitalistenklasse und nicht der ArbeiterInnenklasse dient.

Dieser braune Dreck darf nicht als Opposition oder “Alternative” zum Bestehenden gesehen werden! Kein Fußbreit dem Faschismus, egal in welchem Gewand!

Der Kampf gegen Diskriminierung, Rassismus und Faschismus, konsequent geführt, kann nur ein Kampf gegen die bestehende Ordnung sein!

Am 1. Oktober auf die Strasse! Werde laut gegen rassistische und faschistische Hetze!

Kämpfe mit der Roten Antifa Wien!

Aktiv gegen Kapitalismus – für den Sozialismus!

Treffpunkt: vorm EKH (Wielandgasse 2-4), um 12:00

Fotos vom Gedenktag an Carlo Giuliani

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Aufruf zur Kundgebung anlässlich des Massakers in Norwegen

Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!

Der Name Anders Behring Breivik dürfte momentan auch jedem hierzulande ein Begriff sein.
Der Neo-Nazi aus Norwegen tötete vergangenen Freitag knapp 100 Menschen, die meisten davon auf einer Insel, auf der das Zeltlager der sozialdemokratischen Arbeiterjugend stattfand.  Sein Motiv: Islam- und Fremdenhass und Angst, dass die „zivilisierte europäische Identität“ zerstört werde.
Noch ehe Breivik seinen Anlass – Vertreibung der Muslime und KommunistInnen aus Europa – bestätigen konnte, verbreiteten die Medien sofort nach Bekanntwerden des Blutbades jedoch, dass es sich um einen Anschlag islamistischer Terroristen handle. Das hätte wohl auch besser in das Bild der europäischen Politik gepasst…
Bevor ein blonder, blauäugiger Norweger 92 Menschen kaltblütig ermorden konnte, wurde Norwegen stets als eine vorbildliche, sichere und offene Nation angesehen. „Wie aus dem Nichts“ schockte „ein verirrter Einzeltäter“ die Welt. Doch verkörpert der „Wikinger“ Breivik nicht genau das im sicheren Hinterland, was die mächtigsten, die imperialistischen Staaten Tag für Tag in anderen Ländern an verschiedenen Fronten tun? Denn auch Norwegen ist mit 500 Soldaten in Afghanistan-Krieg im Einsatz und verteidigt die „Zivilisation in Europa“ gegen die Islamisten.
Die Tat Breiviks kann nicht als eine psychotische Krankheit gerechtfertigt werden. Er handelte entschlossen, war darauf vorbereitet und hatte ideologische Unterstützung einer Partei in Norwegen, die gegen Islam und Linke wetterte. Denn dort war er Mitglied.
Es ist kein Zufall, dass sich die imperialistische Politik Europas gleichzeitig in der Gesellschaft wiederspiegelt und auch faschistische Formen annehmen kann. Denn die extrem rechte Politik steht auch in Österreich den arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Forderungen der Mehrheit der
hier Lebenden (egal ob migrantischeR oder österreichischeR ArbeiterIn) entgegen. Diese Politik versucht uns über ihre bunten Blätter von Krone, Heute, Österreich, etc. unter dem Deckmantel von Nationalismus, Fremdenhass und Islamphobie zu spalten und zu schwächen.
Wir brauchen auch nicht bis nach Norwegen blicken, um zu bemerken, dass diese verbale Hetze schnell in brutale Realität umschlägt. Denn vor wenigen Tagen wurden in Wels linke Jugendliche von Nazis angegriffen und schwer verletzt. Letztes Jahr wurde in Floridsdorf ein Studentenheim mit Großteils migrantischen BewohnerInnen attackiert. Und dies sind nur wenige Beispiele für den extrem rechten Nährboden, der auch in Österreich fruchtbar ist. Dazu passt, dass anstatt jene TäterInnen ausfindig zu machen, das österreichische Fremdenrechtspaket fürviele MigrantInnen weiter verschärft wird.
Wir müssen uns jedoch klar darüber sein, dass diese rassistische Politik dem kapitalistischen System immanent ist. Es versucht seine Krisenlast auf uns ArbeiterInnen und die Volksmassen abzuwälzen und die sozialen Errungenschaften der Arbeiterbewegung mit rassistischer Politik abzubauen. Denn es wird behauptet, dass die jetzige Krise von den von „außen“ kommenden
MigrantInnen.
Wir als Rote Antifa werden bemüht sein gegen die uns begegnende Hasspolitik anzukämpfen.
Die Rechnung der kapitalistischen Krise werden nicht die migrantischen und auch nicht österreichischen ArbeiterInnen bezahlen! Wir lassen uns nicht spalten!
Gegen faschistische Tendenzen in Oslo, Wien oder sonst wo! Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Zeit: Freitag, 29. Juli · 16:00 – 19:00
Ort: Quellenstraße/Favoritenstrasse
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