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9.Dezember Mahnwache für die Freiheit von Mumia Abu-Jamal

9. Dezember (30. Jahrestag der Festnahme Mumias) um 16 Uhr
Generali-Center (Ecke Mariahilferstraße/Neubaugasse)

Mumia Abu-Jamal ist der wohl bekannteste politische Häftling in den USA und ist zu einem weltweiten Symbol im Kampf gegen die rassistische US-Justiz und die Todesstrafe geworden.

Seit über 28 Jahren sitzt Mumia nun im Todestrakt: verurteilt in einem rassistischen Gerichtsprozess, für einen Mord, den er nachweislich nicht begangen hat. Und obwohl die Beweislast für seine Unschuld erdrückend ist, setzt die Staatsanwaltschaft Pennsylvanias alles daran, Mumia hinzurichten.

Bis heute gehört Mumia trotz Isolationshaft zu den zigtausendfach gelesenen US-Autoren und hat nichts von seiner bestechend genauen und radikalen Kritikfähigkeit an den bestehenden Verhältnissen eingebüßt.

Im Kampf um seine Freiheit geht es nie nur um Mumia selbst. Er ist mit seinem unermüdlichen Einsatz für die über 3000 anderen im Todestrakt das Gesicht des Kampfes gegen die Todesstrafe in den USA geworden. Für Mumia einzutreten heißt immer auch, dagegen zu kämpfen, dass ein Staat sich das Recht herausnimmt, die eigenen Bürger zu töten.

Wie ein afroamerikanischer Aktivist es ausdrückte: „Wenn wir Mumia befreien, dann haben wir wirklich Berge versetzt – lasst uns das tun!“

Für die Freiheit und das Leben von Mumia Abu-Jamal! Jetzt!

Veranstaltet vom Wiener Komitee „Freiheit für Mumia Abu-Jamal“

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Schulter an Schulter gegen Faschismus am Sonntag, 30.10. um 13:00

Liebe GenossInnen!

In den letzten Tagen sehen wir uns in einer Situation der verschärften Angriffe der türkischen Faschisten an den Volksmassen gegenüber. Sowohl in zahlreichen europäischen Städten(Duisburg, Basel, Amsterdam usw. usw.) als auch in vielen Städten Türkei-Nord Kurdistans(Istanbul, Izmir, Elazig usw. usw.) wurden Angriffe von türkischen Faschisten und Nationalisten an revolutionärdemokratischen Kräften, an AlevitInnen, an SozialistInnen und KommunistInnen und an der kurdischen Bevölkerung durchgeführt.

Es ist die Selbe verrottete Ansicht, die statt den Erdbebenopfern in VAN zu helfen, ihnen türkische Nationalflaggen und Steine als “Hilfspakete“ zukommen ließ. Wir wissen, dass der Faschismus nur die hässlichste und blutrünstigste Fratze der bürgerlichen Gesellschaft ist, und dass hinter dem Faschismus nichts weniger als das Kapital steckt. Und genau aus diesem Grund sollte der Kampf um Befreiung auch als ein Internationaler verstanden werden.

Sowie in vielen europäischen und türkisch-kurdischen Städten, planen die türkischen Faschisten und Nationalisten in Wien eine Demonstration am Sonntag den 30. Oktober 2011 um 15:00 Uhr. Und genauso wie es im Anschluss, bei zahlreichen vorangegangener Demonstrationen der Fall war, wird es auch in Wien mit größter Wahrscheinlichkeit zu Übergriffen kommen. Dies haben wir nicht zuletzt den zahlreichen Droh-Mails der Faschisten, in welchen sie mit Angriffen auf das FEYKOM-Lokal drohen, entnommen. Daher ist es unsere Pflicht als klassenbewusste AntifaschistInnen diesen Angriffen der Faschisten(im konkreten der türkischen) Einhalt zu gebieten.

Um die internationale Solidarität in die Tat umzusetzen und unsere Posten an der antifaschistischen Verteidigungsline einzunehmen rufen wir euch auf mit uns gemeinsam Schulter an Schulter diese Solidarität am 30. Oktober 2011 um 13:00 Uhr vor dem FEYKOM-Lokal (Jurekgasse 26, 1150 Wien) Praxis werden zu lassen. Wir werden nicht zulassen, dass Faschisten revolutionär-demokratische Kräfte und KurdInnen angreifen. In diesem Sinne auf die Barrikaden und auf zum Antifaschistischen Widerstand!

Rebellion ist gerechtfertigt und Widerstand ist Pflicht!

Demoaufruf verbreiten!

Hier findet ihr das Demomaterial zum Runterladen und Selberausdrucken!

Verteilt es in Schule, Betrieb, Uni und in euren Bezirken!

Schickt uns ein kurzes Mail, wo ihr verteilt habt und falls ihr Unterstützung braucht!

Eure Rote Antifa Wien

PDFs:

Nie Wieder Demo plakat DE

Nie Wieder Demo a5 flyer x 2 DE

Nie Wieder Demo a5 flyer x 2 zweisprachig (TR und DE)

Nie Wieder Demo a5 flyer x 2 TR

Nie Wieder Demo plakat TR

Nie Wieder Demo a5 flyer x 2 zweisprachig SR CRO

Nie Wieder Demo plakat SR

Nie Wieder Demo plakat CRO


JPGs:

Nie Wieder! Antifa – Fackelzug am 9. November zur Reichspogromnacht

Am 9. November 1938 wurde von den faschistischen Machthabern Hitlerdeutschlands – zu welchem seit dem 12. März 1938 auch Österreich gehörte – ein Boykott gegen die jüdische Bevölkerung organisiert.

In der darauffolgenden Nacht brannten hunderte Lokale, Geschäfte und Synagogen – auch in Wien. Die jüdische Bevölkerung war jedoch nicht der einzige Feind der Faschisten. Bereits seit Anfang 1933 wurden tausende KommunistInnen, GewetrkschafterInnen, LGBTTQ, SozialdemokratInnen, Kranken, Behinderten sowie Sinti und Roma gejagt, geschlagen und in Gefängnisse und Konzentrationslager gesperrt. Der 9. November 1938 war ein erneuter antisemitischer Höhepunkt, dem mehrere hundert Menschen zum Opfer fielen.
Und auch heute hetzen PolitikerInnen verschiedener bürgerlicher Parteien in Österreich wieder gegen andere Religionen, MigrantInnen und Linke und machen sich
so zu geistigen Brandstiftern. Denn die faschistischen Straftaten steigen jedes Jahr, 2010 um 28% auf bereits 580! Diesem Trend gilt es organisierten antifaschistischen Widerstand entgegenzusetzen! Kommt deshalb alle zur

Antifa-Demo

9. November – 17:00

10., Reumannplatz

Fotos vom Gedenktag an Carlo Giuliani

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Aufruf zur Kundgebung – Carlo Giuliani – Never Forget! – 20.07.2011 – Yppenplatz, 1160

ERMORDET

für die Interessen des Kapitals

GEDENKKUNDGEBUNG

20. Juli 2011, 16:30, Yppenplatz

Vor 10 Jahren wurde Carlo Giuliani bei den Protesten gegen den G8-Gipfel in Genua ermordet. Im Umfeld des Gipfels kam es zu Massenverhaftungen und Gewaltorgien durch die staatliche Unterdrückungsmaschinerie.

Den höchsten Preis für Widerstand gegen das verbrecherische System des Kapitalismus hat Genosse Carlo Giuliani bezahlt: mit seinem Leben. Ein italienischer Polizist schoss ihm in den Kopf, danach wurde sein Körper von einem Polizeiwagen überrollt.

Wir können und wollen diesen staatlich legitimierten Mord nicht akzeptieren. Der Kampf gegen staatliche Repression kann nur ein Kampf gegen das kapitalistische System sein.

Gedenken wir gemeinsam für den am 20. Juli 2001 ermordeten Genossen Carlo Giuliani.

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